Arbeit im Wandel

ARBEIT IM WANDEL - DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Der Main-Tauber-Kreis ist ein guter Wirtschaftsstandort. Wir haben starke Industrien und ein großes Potential für Innovationen. Zentral für diesen wirtschaftlichen Erfolg sind engagierte  Arbeitnehmer*innen, die den Wandel in der Arbeitswelt tragen und gestalten. Betriebsrät*innen und deren Gewerkschaften übernehmen konkret Verantwortung und stärken damit ihre Unternehmen. Insgesamt hat der Main-Tauber-Kreis eine gesunde Mischung aus großen und kleinen Unternehmen, Industrie und Dienstleistung, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus und Forschung. Dieser Mix vom Soloselbstständigen bis zum Weltmarktführer macht die Stärke unserer Wirtschaft aus. Diese Stärke müssen wir in die Zukunft übertragen. Wir wollen den Kreis dauerhaft positionieren als Musterregion für Spitzentechnologie, Wohlstand, gute Arbeit und den ökologisch-sozialen Umbau unserer Arbeitswelt.

Es gibt die große Chance, den unausweichlichen Wandel der Arbeitswelt aktiv und gut zu gestalten – so dass Gesellschaft und Wirtschaft daran wachsen. Dazu müssen wir den Wandel auch mit all seinen Facetten begreifen. Von der Wirtschafts- und Strukturpolitik über Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Verkehrspolitik hin zur Wissenschafts-, Innovations- und Bildungspolitik. Nur wenn wir all diese Bereiche zusammendenken, bleibt niemand auf der Strecke. 

Dafür wollen wir eine „neue konzertierte Aktion“ in Baden-Württemberg umsetzen. In dieser stimmen sich Vertretungen von Beschäftigten und Arbeitgebenden, Expert*innen und die Politik miteinander ab, wie durch ein gemeinsames Vorgehen die Transformation gelingen kann. So dass wir breiten Wohlstand und stabiles Wachstum fördern. 

Darüber hinaus setzen wir auf einen Blumenstrauß von verschiedensten Maßnahmen: 

Wir wollen Beschäftigung sichern und kämpfen um jeden Industriearbeitsplatz. Doch mit dem Wandel der Arbeitswelt werden auch Arbeitsplätze wegfallen oder umgestaltet. Dieser ungewissen Zukunft wollen wir jetzt schon Perspektiven entgegenstellen. Daher setzen wir auf bessere Weiterbildungsmöglichkeiten. Wir sind allen Beschäftigten gegenüber in der Verantwortung, dass sie die Möglichkeit zur Weiterbildung haben BEVOR sie ihren Arbeitsplatz verlieren sollten.

Dafür setzen wir auf:

  • einen Weiterbildungsfonds des Landes, um Arbeitnehmer*innen im Wandel weiter zu qualifizieren. 
  • Ein Initiativrecht für Betriebs- und Personalräte für Qualifizierung und Weiterbildung
  • Den Erhalt des Bildungszeitgesetz: Arbeitnehmer*innen können weiterhin bis zu 5 Tage im Jahr bezahlten Urlaub nehmen, um sich weiterzubilden
  • Einen Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen und Beschäftigte, die neue berufliche Perspektiven brauchen
  • Mehr duale Ausbildungsstellen
  • Verbundslösungen, bei denen mehrere Betriebe Ausbildungen gemeinsam durchführen können
  • Durchdachte Zuwanderung, um Fachkräftemangel vorzubeugen

Außerdem werden wir die Tarifbindung im öffentlichen Dienst stärken. Bei öffentlichen Vergaben wird ein Mindestlohn von 12€ verpflichtend. 

Auch die Arbeitsbedingungen wollen wir verbessern. Dass sich Tierquälerei-Skandale wie in Tauberbischofsheim, oder vor kurzem erst in Gärtringen und Biberach nicht wiederholen, wollen wir Behörden finanziell besser ausstatten. Damit diese die notwendigen Kontrollen durchführen können. Damit stärken wir Menschen- und Tierwohl.

Für Gründer*innen wollen wir einen Risikokapitalfonds auflegen, der diesen Namen auch verdient. Neben dieser direkten Finanzierung wollen wir die Mutigen unserer Kreisgesellschaft mit „Gründer*innenzentren im Handwerk“ unterstützen. Gerade hier im Kreis müssen wir kreativ und entschlossen sein, um unsere wirtschaftliche Vielfalt zu bewahren. Dafür setzen wir auf die Verbindung zwischen Hightech, Digitalisierung und Handwerk. 

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