Dein Kandidat

Mein Name ist Anton Mattmüller.

Ich wohne in Külsheim und pausiere gerade mein Publizistik- und Kommunikationswissenschaftsstudium in Wien, um mich vollständig auf die Kandidatur zu konzentrieren. Ich stehe kurz vor dem Abschluss und werde mein Studium beenden – unabhängig davon, ob ich gewählt werde oder nicht.  

WERDEGANG

Ich wurde am 25.06.1995 in Hardheim geboren. Mein Vater ist Förster und meine Mutter arbeitet als pädagogische Hilfskraft und Sprachförderdozentin. Ich habe zwei Geschwister, eine Schwester (27) und einen Bruder (22). Meine Schullaufbahn verlief über die Pater-Alois-Grimm-Schule in Külsheim und das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim, bevor ich mein Abitur am  Wirtschaftsgymnasium – ebenfalls in TBB - ablegte. Nach einem freiwilligen Wehrdienst in Walldürn, studierte ich Politik- und Soziologie an der Uni Würzburg. Vor zwei Jahren wechselte ich zur Uni Wien, um dort Publizistik- und Kommunikationswissenschaften zu studieren. 

MEINE MOTIVATION

Ich stamme aus einer Familie, in der das Thema Flucht ein zentraler Bestandteil unserer Geschichte ist. Die Mutter meiner Mutter floh aus Danzig und landete über Umwege im Ruhrgebiet. Ihr Mann, mein Opa, robbte mit 17 Jahren durch den meterhohen Harzer Schnee nach Westdeutschland in die Freiheit. Meine andere Oma floh ebenfalls aus der DDR und heiratete dort meinen im Krieg verletzten Opa. Er verstarb leider vor meiner Geburt. 
Geprägt von den Menschen, die mir am nähesten stehen, sind Begriffe wie Flucht, Armut und Leid für mich allgegenwärtige Mahnung, unseren zerbrechlichen Wohlstand und Frieden als ständige Aufgabe zu betrachten. Meine Großeltern haben noch am eigenen Leib miterlebt, welch schreckliche Auswirkungen Hass und Angst nach sich ziehen können. Durch ihre Erzählungen habe ich mich schon sehr früh mit Politik beschäftigt. Dabei ist in mir ein festes Bewusstsein gewachsen: Das Glück unserer heutigen Privilegien ist das Produkt jahrzehntelanger, harter und anstrengender Arbeit und Entbehrungen. 

Mein verstorbener Großvater, der mit fünf Geschwistern und ohne Vater in bitterster Armut lebte; der nach seiner Flucht aus der DDR dann jahrelang im Ruhrgebiet in einer asbestbelasteten Firma arbeitete, um kurz nach Renteneintritt schwer an der Lunge zu erkranken, steht nur exemplarisch für dieses Glück, das uns heute zuteil wird. Glück, das für mich vor allem eins bedeutet: Verantwortung. 

Verantwortung gegenüber den Generationen vor uns, unseren Eltern und Großeltern, die durch ihre Arbeit erst ermöglicht haben, dass wir heute friedlich und gut leben können.

Und Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen, die vor großen Aufgaben stehen und die Last einer ungewissen Zukunftsgestaltung tragen.

Ich glaube fest daran: Ein gerechtes Zusammenleben in Frieden für alle Menschen ist möglich. Dieser Glauben ist der maßgebliche Antrieb für meine Kandidatur. 

ARBEIT

Als Sohn eines Beamten habe ich unsere klassische Arbeitswelt erst kennenlernen müssen. Das war mir aber stets Anliegen und Antrieb. Mein politischer Roter Faden besteht daraus, die Lebensrealität von möglichst vielen Menschen kennenzulernen. Ich bin überzeugt davon, dass man sich als Politiker immer erst eine eigene Meinung bilden muss, bevor man urteilt und Entscheidungen trifft. Ich habe durchgängig in den verschiedensten Berufen gearbeitet: Im Kühlhaus, in der Fertigung von Verbindungselementen, als Barkeeper, als Küchenhilfe, auf Kunstmessen, in verschiedenen Supermärkten und als Fahrradzusteller für die Deutsche Post. 
Mir war (und ist) es immer wichtig einen Beruf nicht bloß als reine Geldquelle zu betrachten. Mein Interesse gilt den Menschen, die tagtäglich schuften. Bei meinen vielen Engagemnts habe ich festgestellt: Es mangelt oft an Wertschätzung für viele Berufe und vor allem für die Menschen, die in ihnen tätig sind. Gerechte Arbeitsbedingungen und gute Löhne sind mir daher wichtig. 
Ich bin das erste Mitglied meiner Familie, das nach dem Krieg freiwillig im Militär gedient hat. Meine Motivation hierfür war klar: ich möchte verstehen. Nichts lag mir ferner als zur Bundeswehr zu gehen (das können meine ehemaligen Lehrer*innen sicher bestätigen): Genau deswegen habe ich es aber gemacht. Weil ich es ernst meine, wenn ich sage, dass ich die Lebensrealitäten aller Menschen kennenlernen will. Weil ich davon überzeugt bin, dass wir in einer Gesellschaft aus Bubbles und Filterblasen wieder zueinander finden müssen. Dazu stehen die Auseinandersetzung und der Austausch mit Menschen, die nicht so denken wie ich, an erster Stelle.  

GESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

Schon früh hatte ich den Wunsch, die Welt zu verstehen – und zu verbessern. Geprägt von meinem familiären Hintergrund absolvierte ich Praktika in der Külsheimer Stadtverwaltung und an verschiedenen Schulen. Während der Schulzeit nahm ich an der Uno-Simulation „Modell United Nations“ teil, was in mir das Interesse für Politik verstärkte.

In meinem Heimatort Külsheim habe ich mich zusammen mit anderen jungen Menschen erfolgreich für die Schaffung eines Jugendraums eingesetzt. 

Beim FC Külsheim spiele ich Fußball seit ich sechs Jahre alt bin. Dort war ich auch sieben Jahre im Jugendvorstand engagiert. 2011 wurde ich als Jungschiedsrichter des Jahres ausgezeichnet - ein Hobby, das wohl auch meinem starken Gerechtigkeitsempfinden entsprang. Die Engagements habe ich mit meinem Studienbeginn beendet.

2020 startete ich mit mehreren Jugendlichen eine Spendenaktion für geflüchtete Kinder in den griechischen Flüchtlingslagern. Die Aktion läuft noch. Hier finden Sie Infos zur Aktion. 

POLITISCHES ENGAGEMENT

Mit 15 trat ich der SPD bei, der Partei meiner Großmutter. Als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Külsheim und als Vorstandsmitglied der Jusos Main-Tauber übernahm ich rasch Verantwortung. Dies führte auch zu meiner Wahl in den SPD-Kreisvorstand, dem ich bis zu meinem Studienbeginn angehörte. 
An der Universität Würzburg wurde ich in den Sprecherinnen- und Sprecherrat gewählt, das demokratische Exekutivorgan der Studierendenvertretung. Danach war ich gewähltes Mitglied des studentischen Konvents, dem Studienparlament. In dieser Zeit war ich auch Sprecher der Juso-Hochschulgruppe.

ENGAGEMENT GEGEN RECHTS

Gemeinsam mit Freunden organisierte ich 2017 Gegendemos aufgrund von Besuchen der AFD-Politiker Höcke und Gauland in Wertheim bzw. Unterbalbach. In diesem Zuge organisierten wir auch einen Konzertabend gegen Rechts sowie einen Vortrag über rechte Umtriebe in der Region. Beide Veranstaltungen fanden in Wertheim statt. Im Nachgang dieser Aktion wurde ich mit öffentlichen Schmierereien auf Wahlplakaten und auf meinem Auto beleidigt.

Hier auf der Webseite finden Sie Leserbriefe, in denen ich mich zur AFD und ihren Vertreter*innen positioniere. Antifaschismus gehört untrennbar zu meiner politischen Identität. 

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